Zuchtverlauf - ein Dahomey nach dem anderen zieht ein


 

 

 

 

Juhuii - Mitte August 2011 zieht eine neue Familie bei uns ein.

Herzlich Willkommen Ferdinand, Yena und Yojo.

Nach einem Bericht in der Tierwelt haben wir uns entschieden "dem

kleinsten Rind der Welt" auf unserem Hof ein Zuhause zu geben. 

 

Im kommenden Sommer schenkte uns Yena ein Stierkälbchen - leider verstarb es kurze Zeit später. Yena, Yojo und Ferdinand hatten sich ohne unseres Wissens mit Lungenwürmern angesteckt. Yena hatte keine Milch für ihr Kalb. Leider kam auch für sie selber jede Hilfe zu spät..... sie ist ihren Kleinen über die Regenbogenbrücke gefolgt.

Ferdinand und Yojo konnten wir zum Glück mit Hilfe des Tierarztes retten!

 


Eine schwierige, fast endlose Situation war es für uns, für die beiden Jungs Ferdinand und Yojo weibliche Artgenossen zu finden. In der Schweiz war kein einziges Rind oder eine Kuh zu verkaufen. So blieb uns nichts anderes übrig, als in den angrenzenden Nachbarsländer weiterzusuchen.

Während dieser Zeit freundeten sie sich jedoch mit den Zwergziegen an und hatten so doch noch tierische Gesellschaft.

 

 

Ende Februar 2013 dann der erlösende Anruf. Zazu, eine

junge Östereicherin sei für den Import bereit. Schön war

es, als wir sie einige Wochen später in Empfang nehmen

konnten! 

 


Die Freude war riesig, als uns ein paar Tage später einen schweizer Züchterkollegen anrief, dass er uns Berta zu verkaufen hätte. Sie sei trächtig und habe noch das letzte Kalb an ihrer Seite. 

So nahmen wir sehr gerne auch noch Berta und ihr Barro in

unsere Obhut - was Ferdinand sichtlich freute.

 

 





Im Sommer 2013 blickte Rico das Licht der Welt.

Berta bekam ziemlich genau 11 Monate nach ihrem

letzten Kalb einen kleinen Stier. Die Freude war riesig!

 

 

 





Rico ist der erste, der nicht die original Kuhohrmarke 

tragen muss. Wir haben uns dafür eingesetzt, dass man

Dahomeys nicht solche "Riesendinger" knipsen muss. So

sieht das kleine Tier viel hübscher aus!

 



Herbst 2013 - ein neues Haus für unsere Dahomey-Familie. Da

wir das Silo nicht mehr brauchen, haben wir der obere Teil zu

einem Unterstand für unsere Zwergen umgebaut. Nach ein paar

Stunden Angewöhnungszeit nutzten sie das Haus rege.

 


Im November 2013 erhielten wir einen Anruf, dass in Deutschland einen Betrieb aufgelöst werde und dadurch 4 Dahomeys zu verkaufen wären. Nach reichlier Überlegung importierten wir diese vier in die Schweiz zu uns. 

Mittlerweile haben wir 2 davon an einen tollen Platz weiterverkauft.



Sommer 2014

Nanuk ist da - erneut 11 Monate nach ihrem letzten Kalb ist

Berta wieder Mama geworden. Sie ist eine super Mutter und

schaut toll zu ihren Kälbern. 



Auch Zazu ist Mama geworden - ihr erstes Mal! Obwohl sie

und der Vater schwarzes Fell haben ist ihr kleines Mädchen

Zaira ganz grau. Sie hat sich gut in ihre neue Rolle als Mutter

eingelebt und macht das super. Zaira ist das erstes Kuh-

kälbchen, dass auf unserem Hof das Licht der Welt erblickt hat.



Ein lautes JUHEE und einen Freudensprung dazu - nach

einem Rassenreinheitstest steht nun fest: unsere Tiere

haben das 100% ige Rassenreinheitsgradsiegel erhalten

und wurden bei Mutterkuh Schweiz ins Herdenbuch

aufgenommen.